»Durchblick« für Tischtennisprofis: RUB-Sportwissenschaftler testen und verbessern Sehleistung
Wissenschaftler vom Lehrstuhls für Sportmedizin und Sporternährung der Ruhr-Universität Bochum schauten den Kaderspielern des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) »tief in die Augen«. Die Tests haben ergeben: Timo Bolls Bewegungssehen ist besser als das aller anderen deutschen Tischtennis-Profis. Für DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig ist klar: »Es gibt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Timo Bolls Sehleistung und seinen Schlägen.« Die Augenchecks sind Teil eines wissenschaftlichen Betreuungsprojekts, gefördert vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft in Bonn (BISp). Dr. Gernot Jendrusch (RUB) und Prof. Dr. Bernd Lingelbach (Institut für Augenoptik Aalen) und ihre Mitarbeiter erstellen dabei für jeden Spieler und jede Spielerin ein visuelles Leistungsprofil. Dabei messen und untersuchen sie u. a. die objektive und subjektive Refraktion (Brechkraft), die Sehschärfe (Visus), das Kontrast- und Stereosehen, das Tiefensehvermögen, die Bewegungswahrnehmung, das Gesichtsfeld, die Augendominanz sowie das Farbsehvermögen.